15. September 2026

Namasté

Ein kurzer Gruß-Chant, der aus einem alltäglichen Wort ein Mantra macht.

Namasté, Namasté! ChitAnanda rupeh, ChitAnanda rupeh Namasté

Namasté „Ich verneige mich vor dir” – im Alltag ein einfacher Gruß, im spirituellen Kontext eine Anerkennung: das Göttliche in mir verneigt sich vor dem Göttlichen in dir.

Chit Bewusstsein, reines Gewahrsein.

Ananda Glückseligkeit, Wonne.

Rupa (rupeh) Gestalt, Wesensform.

„Chitananda Rupa” bedeutet zusammen etwa „von der Natur reinen Bewusstseins und reiner Glückseligkeit” – eine Beschreibung dessen, was hinter jeder Person eigentlich da ist, wenn man genau hinschaut.

Der Chant verwandelt eine Geste, die man im Alltag oft nur noch mechanisch macht, zurück in das, was sie ursprünglich meint: nicht nur „Hallo”, sondern eine echte Anerkennung des Gegenübers.

Vielleicht magst du beim Singen einmal jemandem im Kreis wirklich in die Augen schauen – und das Namasté so meinen, wie es gemeint ist.

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